Typisierung

Gleiche und ähnliche Objekte (Bauteile oder Räume) werden unter einem Typus benannt. Varianten dieses Typs werden dann spezifische Änderungen erfahren. Änderungen, die eine Vielzahl von Objekten betreffen, werden zentral und einmalig ausgeführt. Quelle: SIA 2051

TWP-Modell / Projektmodell, Architekturmodell, Teilmodell

Ist ein Planungsmodell der Fachplanung TW mit wachsender Realitätsnähe. Trägt alle zum Zeitpunkt der Eingabe bekannten Bauelemente als Abbildung der tatsächlich vorgesehenen Errichtung. Wird als Teilmodell im Projektmodell eingebunden. Baut auf dem Architekturmodell auf. Quelle: Glossar BS AT

Topologie

Bezeichnet die räumliche Beziehung von Objekten (z. B. Geschoss, Wand, Raum, usw.) zueinander (Nachbarschaftsbeziehungen). Im Gegensatz zur Geometrie, die die absolute Form und Lage im Raum betrifft, sind topologische Beziehungen zwischen Objekten unabhängig von Massen wie z. B. der Distanz. Quelle: SIA 2051

TGA-Modell / Projektmodell, Architekturmodell, Teilmodell

Ist ein Planungsmodell der Fachplanung TGA mit wachsender Realitätsnähe unter Einhaltung der Vorgaben des Architekturmodells. Trägt alle zum Zeitpunkt der Eingabe bekannten Bauelemente als Abbildung der tatsächlich vorgesehenen Errichtung. Orientiert sich am Architekturmodell. Quelle: Glossar BS AT

Teilmodell Tragwerksplanung / Projektmodell

Aufbauend auf das Architekturmodell sind die statisch-konstruktiven Angaben, Berechnungen und Auswertungen zu integrieren. Abhängig von der gewählten Art der Zusammenarbeit geschieht dies entweder im gemeinsamen Datenmodell oder es werden die Daten unter Verwendung der IFC-Schnittstelle referenziert. Die Eingabe bzw. Detaillierung hat in Übereinstimmung mit den Projektphasen mit wachsender Realitätsnähe zu erfolgen. Quelle: ÖN A 6241-2:2015 […]

Teilmodell Technische Gebäudeausrüstung / Projektmodell

Aufbauend auf das Architekturmodell sind alle Komponenten der technischen Gebäudeausrüstung, ihre Angaben, Berechnungen und Auswertungen zu integrieren. Abhängig von der gewählten Art der Zusammenarbeit geschieht dies entweder im gemeinsamen Datenmodell oder es werden die Daten unter Verwendung der IFC- Schnittstelle referenziert. Die Eingabe bzw. Detaillierung hat in Übereinstimmung mit den Projektphasen mit wachsender Realitätsnähe zu […]

Teilmodell Bauphysik / Projektmodell

Aufbauend auf das Architekturmodell sind die bauphysikalischen Anforderungen, Kennwerte, Berechnungsergebnisse u. dgl., wie im ASI- Merkmalserver definiert, in Abhängigkeit vom Detaillierungsgrad den Bauelementen der jeweiligen Projektphase zuzuordnen. Quelle: ÖN A 6241-2:2015 Absatz 4.6

Teilmodell Ausführende / Projektmodell

Aufbauend auf das Architekturmodell sind die Werkplanungen entsprechend zu integrieren. Abhängig von der gewählten Art der Zusammenarbeit geschieht dies entweder im gemeinsamen Datenmodell oder es werden die Daten unter Verwendung der IFC-Schnittstelle referenziert. Die erforderliche Detaillierung ist vorab festzulegen. Quelle: ÖN A 6241-2:2015 Absatz 4.7

Teilmodell Architektur / Projektmodell

Das Architekturmodell ist ein virtuelles Gebäudemodell mit wachsender Realitätsnähe. Die Darstellung aller zum Zeitpunkt der Eingabe bekannten Bauelemente als Abbildung der tatsächlich vorgesehenen Errichtung (mit deren relevanten Eigenschaften, z. B. tragend/nicht tragend, Material u. dgl.) und Bauelementdefinitionen muss in ihrer Verwendung der Elementklassifizierung entsprechen. Quelle: ÖN A 6241-2:2015 Absatz 4.3

Teilmodell / Projektmodell

Ein Teilmodell kann auf mehrere Modelle aufgeteilt sein (z. B. Technische Gebäudeausrüstung (TGA) in die Untermodelle: Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär, Elektro und dergleichen). Die Teilmodelle entwickeln sich in ihrer Realitätsnähe entlang der einzelnen Projektphasen. Quelle: ÖN A 6241-2:2015 Absatz 4.1

Supplier Capability Assessment Form

Diese Fragebögen werden für die Auswahl der Ausführenden und Lieferanten verwendet. – Fragebogen zur Informationsverwaltung<br>- Fragebogen zur Technologiebewertung<br>- Fragebogen zu Ressourcen Quelle: PAS-1192.

Strukturierte Daten

Daten, die in einer bestimmten Art und Weise organisiert sind. Durch die Struktur ist bestimmt, welche Informationen an welcher Stelle in einer Struktur (z. B. in welchem Feld in einer Tabelle) zu finden sind. Ein Datum wird damit in einen Kontext gesetzt. Die strukturierten Daten können durch Softwaretools geprüft und/oder ausgewertet werden. Quelle: SIA 2051

Stufenplan

Um einen schrittweisen Übergang zur „vollständigen“ Zusammenarbeit zu erreichen, weisst der Stufenplan sinnvolle Niveaus aus die nach und nach zu erreichen sind. Diese Stufen wurden von 0 bis 3 definiert und jede Organisation ist angehalten zu erklären was sie denn in der jeweiligen Stufe zu tun gedenkt. Quelle: bauen digital

Single Source of Truth / SSoT

Mit der Single Source of Truth beschreibt man das Konzept, dass Informationen nur einmal in einem Projekt vorgehalten werden und diese allein als Quelle für alle Berechnungen und Ableitungen verwendet werden dürfen. Quelle: bim-blog.de

Simulation

Methode zur Lösungsfindung bei komplexen Problemen. (im Gegensatz zu Berechnung bei einfachen, linearen Problemen) Hierbei können alle physikalischen Eigenschaften und Bauteilkennwerte genutzt werden, um beispielsweise den Energieverbrauch, den Bauablauf oder Rettungsszenarien zu simulieren. Quelle: bim-blog.de